Erste-Hilfe-Kurs am 14.-15.01.2014

Bastheim – Geckenau (pa)
Wie schnell geraten wir im Alltag, bei der Arbeit, aber auch in der Freizeit in Situationen, in denen schnelle Hilfe bei Unfällen, Verletzungen usw. gefordert ist. Nicht weggucken ! Sondern aktive und richtige Erste-Hilfe-Maßnahmen leisten, das ist dann das Gebot der Stunde.
Zwei Abende lang auf Freizeitaktivitäten, auf Sport, Hobbys und Fernsehen verzichten und stattdessen das eigene Wissen über die Möglichkeiten, in Notfällen dem Mitmenschen erste Hilfe zu leisten, auffrischen. Für 22 Frauen und Männer jeglichen Alters aus Geckenau und der näheren Umgebung keine Frage: „Wir wollen Unfallopfern beistehen und helfen können !“, so nicht nur eine Stimme aus den Reihen jener, die am Erste-Hilfe-Training im Geckenauer Feuerwehrheim teilnahmen.
Peter Kirchner aus Mittelstreu von den Mellrichstädter Maltesern hatten gerne die Aufgabe als Ausbilder und Unterrichter übernommen. Während Feuerwehrkommandant und Vereinsvorsitzender Wolfgang Grom für die Organisation verantwortlich zeichnete. Alle zwei Jahre lädt der Feuerwehrverein Geckenau zu einem solchen Auffrischungskurs ein, der stets ein großes Echo findet. Zum siebten Mal fand er heuer schon statt und jedes Mal fungierte der erfahrene Peter Kirchner dabei als Ausbilder. Vom Teenageralter bis hin zum Anfang-70er war das Interesse breit gestreut. Und auch die Vorkenntnisse waren höchst unterschiedlich. Während der obligatorische Erste-Hilfe-Kurs für den einen oder anderen noch in bester Erinnerung war, hatte manch Teilnehmer schon kräftig in seinem Gedächtnis zu kramen, um die vor etlichen Jahren angeeigneten Kenntnisse wieder aus der Schublade hervorzuholen. Für Neulinge wie „alte Hasen“ hatte Peter Kirchner aber jede Menge Informationen dabei, die er sehr anschaulich – auch dank modernster Computertechnik – und interessant vermittelte. Der erfahrene Ausbilder schulte das allgemeine Vorgehen und Verhalten bei Notfällen. Dabei wurde den Teilnehmern auch das sog. „Disco-Prinzip“ „Anschauen – ansprechen – anpacken“ nahe und ans Herz gelegt. Die Rettungskette war ebenso Thema wie das praktische Üben der stabilen Seitenlage und des „Rautek-Rettungsgriffes“. Die Kontrolle der Vitalfunktionen, die nötigen Handgriffe bei Schockzuständen, bei akuten Erkrankungen der Herzkranzgefäße, bei Bewusstlosigkeit wurden ebenso trainiert. Das Abnehmen eines Motorrad-Integralhelmes vom Kopf eines Unfallopfers erwies sich als nicht einfach, aber mit den Tipps des Experten als doch machbar. Breiten Raum nahmen die richtigen Maßnahmen bei Kreislaufstillstand mit der Herz-Lungen-Wiederbelebung und der Atemspende ein. Dabei zeigte Peter Kirchner auch Wirkungsweise und Einsatz eines Defibrillators, der immer häufiger auch im öffentlichen Bereich vorzufinden ist und auch vom Normalbürger eingesetzt werden kann.
Am Ende des Seminars waren alle Teilnehmer froh, ihren Kenntnisstand zu Erste-Hilfe-Maßnahmen wieder auf Vordermann gebracht zu haben. Wolfgang Grom dankte dem engagierten „Trainer“ für seine Arbeit mit einem fränkischen Weinpräsent.

Erste-Hilfe-Kurs 2014Am Ende stellten sich die Teilnehmer des „Erste-Hilfe-Trainings“ mit ihrem Ausbilder zum Erinnerungsfoto zusammen.

Ausflug der Feuerwehr Geckenau – Fränkisches Weinland

Das tolle Spätsommerwetter am vergangenen nutzten Mitglieder und Freunde des Geckenauer Feuerwehrvereins zu einem Ausflug ins fränkische Weinland. Die 50 Fahrtteilnehmer genossen dabei eine Schifffahrt auf dem Main zwischen Volkach und Wipfeld, besuchten die Wallfahrtskirche „Maria im Weingarten“ und erlebten eine höchst informative und unterhaltsame Führung durch die Weinberge Escherndorfs, wo der goldene Oktober das Laub der Rebstöcke in eine grandiose Farbenvielfalt verwandelt hatte. Das Bild einer gelungenen Ausflugsfahrt, die einmal mehr Feuerwehrvereinsvorsitzender Wolfgang Grom zusammen mit Eugen Holzheimer organisiert hatte, rundete der Besuch des Weinfestes in Escherndorf ab, wo bei gutem Essen und erlesenem Wein bei zünftiger Musi zum Ausklang der Fahrt kräftig gefeiert wurde.

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Nach der Schifffahrt auf dem Main stellten sich die Fahrtteilnehmer zum Gruppenfoto.

Familien-Feuerwehrtag am 9.06.13

Der Familien-Feuerwehrtag der kleinen Geckenauer Wehr war auch in diesem Jahr wieder beliebter Treffpunkt nicht nur der Floriansjünger aus den umliegenden Ortschaften. Auch viele Familienangehörige, Freunde und Bekannte hatten sich auf den Weg zum schmucken Feuerwehrheim im kleinsten Teil der Besengau-Gemeinde gemacht. Dort hatten sich die tüchtigen Wehrmänner rund um den rührigen Kommandanten und Vereinsvorsitzenden Wolfgang Grom wieder jede Mühe gegeben, ihre Besucher und Gäste mit leckeren Speisen und Getränken zu verwöhnen.

Obwohl sich erst kurz vor Beginn heftige Regengüsse, Blitz und Donner verzogen hatten, hielt das kaum jemanden vom Besuch der Dankandacht an der idyllisch gelegenen Marienkapelle ab. Mit einfühlsamen Worten von Diakon Hans-Günther Zimmermann aus Rödles gedachte man den drei im letzten Jahr verstorbenen Feuerwehrkameraden Otto Waizmann, Werner Pika und Peter Zimmer. Hans-Günther Zimmermann wusste die Gläubigen einzubinden, berichtete von der prägenden Begegnung mit Paddy Kelly, einem Mitglied der berühmten Musikerfamilie „Kelly Family“, in Regensburg und wusste so, seine Zuhörer zu fesseln. Nach der Dankandacht inmitten der herrlichen Natur genossen die Festbesucher die selbstgebackenen Kuchen, Spezialitäten vom Grill und erfrischende Getränke und pflegten die Geselligkeit im und rund um das Feuerwehrheim.

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Die Dankandacht an der Marienkapelle mit Diakon Hans-Günther Zimmermann gehörte zu den Höhepunkten des Geckenauer Familien-Feuerwehrtages.