Hohler Weg – Straßenbaumaßnahme beendet

Die Tage und Wochen, als die Anwohner am „Hohler Weg“ in Geckenau viel Staub schlucken mussten, sind nun vorbei. In den vergangenen Tagen haben die tüchtigen Straßenbauer eine Bitukies-Schicht aufgebracht. Die Zeiten, als Fußgänger, Auto- und Radfahrer immer wieder Schlaglöchern und Pfützen auf der Straße ausweichen mussten, gehören damit endgültig der Vergangenheit an. Schon bald wird man auf einem runderneuerten Straßenbelag bis nach Bastheim laufen und fahren können, denn auch das Anschlussstück hinter dem „Hohler Weg“ bis nach Bastheim wird in nächster Zeit in Angriff genommen und eine neue Feinschicht erhalten.

Zusammenkunft der IG Bau Mainfranken

Die IG Bau Mainfranken traf sich wieder einmal auf Einladung des Fachgruppenvorsitzenden der Baumaschinenführer und Kraftfahrer der IG Bau, Wolfgang Grom (Geckenau), zu einer Zusammenkunft im Feuerwehrheim Geckenau. Den Auftakt der Zusammenkunft bildete eine Besichtigung der Fa. Blaurock in Salz. In zwei Gruppen wurden die Gäste durch den aufstrebenden Betrieb mit seiner mehr als 50-jährigen Tradition geführt. Geschäftsführer Rainer Reichert, der langjährige Betriebsleiter des Unternehmens, setzt seit 2000 die Philosophie von Firmengründer Klaus Blaurock fort, Interessenten und Kunden maßgeschneiderte Komplettlösungen auf dem Gebiet des Kunststofffenster- und Rolladenbaus zu bieten. Interessiert folgten die Bau-Gewerkschaftler seinen Ausführungen, wonach das Unternehmen heute zu den anerkanntesten und renommiertesten Anbietern der Branche zählt. In Salz werden jährlich tausende hochwertige Bauelemente höchster Qualität gefertigt. Rund 50 Mitarbeiter sind dort in Produktion, Verwaltung und Service beschäftigt. Hinzu kommen noch Außendienstmitarbeiter in ganz Deutschland sowie im Ausland. Große Augen machten die Besucher, als Rainer Reichert das „hurrikansichere Fenster“ vorstellte. 2001 hatte die Fa. Blaurock als erstes Unternehmen weltweit den sog. „Hurrikantest“ für Kunststofffenster mit einer speziellen Isolierverglasung im nordamerikanischen Orlando bestanden. Seit 2007 wurden über 2000 dieser Fenster auf der Karibikinsel Anquilla in einer Villensiedlung eingebaut. 400 weitere hurrikansichere Fenster wurden in diesem Frühjahr in Salz gefertigt und verladen. Und das in der Rekordzeit von nur drei Monaten, so Rainer Reichert nicht ohne Stolz. Nach der sehr informativen Betriebsführung stärkten sich die Teilnehmer mit Kaffee und Kuchen im Geckenauer Feuerwehrheim,bevor Matthias Knüttel über die vielfältigen Angebote der GUV/FAKULTA, der Unterstützungseinrichtung der DGB-Gewerkschaften, referierte. Zum Abschluss stärkte man sich dann kräftig bei einem zünftigen Haxenessen und rundete den informativen Tag damit ab.

Einige Teilnehmer der IG-Bau-Zusammenkunft ließen sich hier mit dem Geschäftsführer der Fa. Blaurock, Rainer Reichert (ganz vorne – 2. v. links), nach der Betriebsführung ablichten.

Straßenbaumaßnahme „Hohler Weg“

Viel los ist zur Zeit im kleinsten Ortsteil der Gemeinde. Dort, wo vor wenigen Tagen noch die Menschen gemütlich beim Bier zusammen gesessen waren und auf das 140jährige Bestehen der Geckenauer Feuerwehr angestoßen haben, beherrschen nun Bagger, Walzen und Bauarbeiter das Straßenbild. „Endlich!“, sagt sich so mancher Anwohner, dem der „Hohle Weg“ – die Straße, die von Bastheim kommend hier auf die Kreisstraße nach Braidbach trifft –  war seit Jahren schon marode. Pfützen, Schlaglöcher, fehlende Gehwege und eine holprige Straßenführung waren Kennzeichen einer Verkehrsfläche, die eigentlich zu den Aushängeschildern des Dorfes zählen sollte, da auf ihr gerade in den Sommermonaten so viele Radfahrer unterwegs sind. Sie, wie auch die Autofahrer, mussten bis nach Bastheim auf einer Piste holpern, die schon lange nach einer Sanierung rief. Als Hauptverursacher für die Straßenschäden haben die Geckenauer den Schwerlastverkehr ausgemacht, der seit Jahren zum einen zum Bio-Aussiedlerhof Eberhard Räder fährt und zum anderen das Bastheimer Gewerbegebiet „Mühltor“ zum Ziel hat. Ursprünglich schon fürs Frühjahr vorgesehen, ist die Straßenbaumaßnahme nun auf die Zeit nach dem Jubiläumsfest verschoben worden. In den nächsten Wochen wird der „Hohle Weg“ eine ausreichende Frostschutzschicht, erstmals Rundbordsteine mit Betonpflasterzeile und – zumindest teilweise – eine ordentliche Straßenentwässerung erhalten, die bisher so gut wie gar nicht vorhanden war. Rund 134.000 € lässt sich das die Gemeinde kosten. Außerdem trägt die Fa. SST dann noch einen neuen Asphaltbelag auf die gesamte Wegstrecke bis etwa zur „Besengau-Scheuer“ in Bastheim auf. Die Kosten dafür sind auf rd. 85.000 € veranschlagt. Da Straßenausbaubeiträge nicht mehr erhoben werden dürfen, werden die Anlieger zu dieser Straßenverbesserung nicht zur Kasse gebeten werden.

Seit einigen Tagen ist die Ortsverbindungsstraße zwischen Bastheim und Geckenau mitsamt dem „Hohler Weg“ in Geckenau gesperrt. Der Straßenausbau wird einige Wochen dauern.

140 Jahre FFW Geckenau

Waldbrandübung und Feuerwehrfest am 4. & 5. August 2018



Waldbrandübung am Samstag

Brütende Hitze über dem Besengau, seit Wochen und Monaten eine selten dagewesene Dürre, die den Boden austrocknet, Mensch, Tier, Flur und Wald leiden lässt. Höchste Waldbrandgefahr! Samstagnachmittag. Gerade als die Menschen ihr Tagwerk abgeschossen haben, sich gemütlich am Kaffeetisch niederlassen oder ab ins Schwimmbad düsen wollen, heulen die Sirenen los, fährt allen der Schrecken mächtig in die Glieder. Im Wald bei Geckenau brennt es, Menschen sind verletzt – jetzt zählt jede Minute.  Die Feuerwehrleute – Männer wie Frauen hetzen zu den Feuerwehrgerätehäusern, springen in die Schutzanzüge und in die losbrausenden Fahrzeuge. Schon kurz nach der Alarmierung treffen die Wehren aus Bastheim, Braidbach, Reyersbach, Rödles, Unterwaldbehrungen, Wechterswinkel, Frickenhausen und Ostheim in Geckenau ein. In einer knappen Viertelstunde schafft es auch die thüringische Freiwillige Feuerwehr Helmershausen- eine mit den Geckenauern befreundete Wehr – in das kleine Besengaudorf zu kommen. Dort werden alle Wehren vom Geckenauer Kommandanten Wolfgang Grom empfangen und eingewiesen. Alles läuft ruhig, besonnen, ja fast routiniert ab. Es ist schon von Vorteil, dass sich unter den Einsatzkräften zahlreiche ehemalige, erfahrene Feuerwehrkommandanten, wie die Reyersbacher Thomas Hergenhan und Artur Türk oder der frühere Braidbacher Kommandant Herbert Seufert, befinden. Die Feuerwehrmänner wie – frauen sind gut ausgebildet und eine eingespielte Truppe. Die Handgriffe sitzen. Am alten Feuerwehrgerätehaus baut die Braidbacher Wehr z.B. eine Löschwasserversorgung auf, entnimmt mit der Saugleitung das kostbare Nass aus dem vorbeifließenden Riedwiesenbach und transportiert es weiter in den Wald hinein, wo die Rödleser Wehr übernimmt und es zum Brandherd weiterleitet. Ein Sonderlob verdienen sich die Rödleser Feuerwehrler. Die junge Truppe um Kommandant Elmar Seufert und Vize Theo Behringer kommt zwar nur mit Traktor und Anhänger daher, ist aber nicht minder motiviert und engagiert wie ihre Kameraden aus den anderen Wehren. Die drei verletzten Personen werden gefunden und von den herbeigerufenen Rettungssanitätern des Malteser Hilfsdienstes fachmännisch versorgt, von den Floriansjüngern geborgen und zum Rettungswagen transportiert. Nach gut halbstündigem schweißtreibenden Einsatz ist das Feuer gelöscht. Alle Einsatzkräfte kommen auf der Wiese gegenüber dem hübschen Geckenauer Feuerwehrheim zusammen. Insgesamt waren 90  Frauen und Männer der neun Feuerwehren sowie des MHD im Einsatz gewesen. Bei der abschließenden Manöverkritik freut sich Wolfgang Grom über die gelungene Übung, das gute Miteinander und den einwandfreien Ablauf anlässlich des 140jähr. Bestehens der Geckenauer Feuerwehr. „Besonders die reibungslose Zusammenarbeit der Kameraden aus Thüringen und aus der Rhön hat mich riesig gefreut ! Ein vollauf gelungene  Wossi-Übung !“, resümierte er, wobei er Wessi und Ossi miteinander verband. Auch Bürgermeisterin Anja Seufert war voll des Lobes über den Einsatz der Wehrleute und den Ablauf. Besonders stolz erwähnte sie, dass alle sieben Wehre der Großgemeinde Bastheim super mitgemacht hätten. „Weiter so !“, ihre Aufforderung. Aufmerksam hatten die drei Führungskräfte der Kreisfeuerwehr, Kreisbrandinspektor (KBI) Thomas Graumann, Kreisbrandmeister (KBM) Steffen Rückert und Peter Weiß, die Übung verfolgt. Auch sie zollten der Leitung der Feuerwehrleute Achtung und Anerkennung. Klar, dass Wolfgang Grom anschließend alle Akteure einlud, das Feuerwehr- Jubiläumsfest zu besuchen.

Auch der Traktor mit der Rödleser Tragkraftspritze war bei der Geckenauer Waldbrandübung im Einsatz. Und er tat dort richtig gute Dienste.
Einsatzleitung auf dem Roller. Im unwegsamen Gelände war der Roller für Kommandant Wolfgang Grom sehr wertvoll.
Alle 90 Einsatzkräfte beim Gruppenfoto nach der abschließenden Manöverkritik.


Feuerwehrfest
Samstag & Sonntag

Auf ihr 140jähriges Bestehen blickte die Freiwillige Feuerwehr Geckenau am vergangenen Wochenende zurück. Dazu hatte sich bei Kaiserwetter der ganze Ort prächtig herausgeputzt und „in Schale geworfen“. Höhepunkte des zweitägigen Festprogrammes waren die große Einsatzübung mit neuen Feuerwehren und dem Malteser Hilfsdienst – wir berichteten – sowie am Sonntag die feierliche Andacht an der Marienkapelle gewesen.

Ohne Fehl und Tadel hatten die 90 Einsatz- und Hilfskräfte bei der Waldbrandübung ihren „Mann“ bzw. ihre „Frau“ gestanden – und das bei brütender Hitze. Kein Wunder, dass anschließend die Zapfhähne warm liefen und der eigene Brand der Wehrleute kräftig gelöscht wurde. Kaum waren die letzten Gäste in der Nacht gegangen, das Festgelände im und rund um das Feuerwehrheim gereinigt worden, da kamen am Sonntag schon die ersten Festbesucher, um sich die Pizzen, halbe Hähnchen, die herzhaften Grill-Bratwürste und Steaks oder auch die leckeren Baguettes kräftig schmecken zu lassen. Mit gefüllten Magen und ausreichend gestilltem Durst machte man sich dann auf den Weg zur idyllischen, am Waldrand gelegenen Marienkapelle, wo Pfr. Dr. Piotr Bruski unterstützt von Ilse Menninger, zu einer ebenso einfühlsamen wie nachdenklich stimmenden Andacht einlud. Im Schatten der Bäume erinnerte der Geistliche an die Botschaft des Mottos der Feuerwehren: „Gott zur Ehr – dem Nächsten zur Wehr !“ Musikalisch umrahmt wurde die von zahlreichen Gläubigen besuchte Andacht von Musikern aus Bastheim und Unterelsbach unter Leitung von Albrecht Euring. Im Anschluss hieß Kommandant und Feuerwehr-Vereinsvorsitzender Wolfgang Grom die Festbesucher willkommen. Kurz ließ er die 140jährige Geschichte der Wehr Revue passieren, wobei er auch darauf hinwies, dass der örtliche Feuerwehrverein nun auch schon 30 Jahre existiert. Dank sagte er allen Wehrmännern, die sich in all den Jahren dem Wohl der Allgemeinheit verschrieben und mit dem Bau des Feuerwehrgerätehauses, des Feuerwehrheimes und der Marienkapelle Großartiges für Geckenau geleistet hätten. Für ihr besonderes Engagement wurden von Schriftführer Christian Mutz die früheren Kommandanten Lambert Kirchner, Rainer Barthelmes, Rainer Reichert, Detlef Schroll und der aktuelle Kommandant Wolfgang Grom mit einer Dankurkunde ebenso ausgezeichnet wie die bisherigen Vereinsvorsitzenden Werner Schroll, Norbert Stangenberg und Wolfgang Grom. In ihrem Grußwort freute sich Bürgermeisterin Anja Seufert, dass auch im kleinsten Basteimer Ortsteil seit so vielen Jahren eine schlag- und tatkräftige Feuerwehr existiert, wofür die Gemeinde sehr dankbar ist. Die Glückwünsche des Landkreises und von Landrat Thomas Habermann überbrachte stv. Landrat Peter Suckfüll, der voller Lob und Anerkennung von der Leistungsbereitschaft der Wehr sprach. Die Nachmittags- und Abendstunden waren geprägt von einem bunten Treiben rund ums feuerwehrheim, wo sich die Einwohner der angrenzenden Besengau-Dörfer ebenso ein Stelldichein gaben wie zahlreiche Radfahrer und Ausflügler, die auf ihrer Tour Station machten, um das kulinarische Angebot des Geckenauer Festes zu genießen.

Die Andacht an der Marienkapelle mit Pfr. Piotr gehörte wohl zu den Höhepunkten des 140jähr. Gründungsjubiläums der Freiwilligen Feuerwehr Geckenau.
Diese ehemaligen Kommandanten und Vereinsvorsitzenden der FF Geckenau waren bei der Andacht anwesend und wurden geehrt: Vorne von links: Lambert Kirchner, Rainer Reichert, Rainer Barthelmes, Detlef Schroll sowie der amtierende Kommandant und Vorsitzender Wolfgang Grom sowie Norbert Stangenberg (hinten links). Zu den Gratulanten gehörten (hinten von rechts): Stv. Landrat Peter Suckfüll, Pfr. Piotr, Bürgermeisterin Anja Seufert sowie Ilse Menninger.

Die Fischtreppe ist fertig!

Angehörige der Bachsaiblinge und – forellen, Vertreter von Äschen, Groppen und ihren weiteren schwimmenden Artgenossen können sich freuen. Nun ist auch ganz offiziell die neue Fischaufstiegshilfe im Elsbach ihrer Bestimmung übergeben worden und damit der „Weg frei vom Erd- ins Obergeschoss“, wie es der zuständige Abteilungsleiter am Wasserwirtschaftsamt Bad Kissingen, Baurat Simon Mengen, bildlich erläuterte. Er wie auch weitere Behördenvertreter waren ins kleine, beschauliche Geckenau gekommen, um mit der Bevölkerung gemeinsam den gelungenen Abschluss der Sanierung des Wehres und die Fertigstellung der Fischtreppe zu feiern.

Ein munter plätschernder, am Wehr sogar kräftig rauschender Elsbach, in der Frühlingssonne fröhlich zwitschernde Vögel und ein weiß-blauer Himmel – das waren die idealen Rahmenbedingungen für eine kleine, aber feine Feierstunde draußen in der aufblühenden Natur. Eine Feier, die sogar ihren Platz als eine von 100 Aktionen der Ländlichen Entwicklung zum Doppeljubiläum „100 Jahre Freistaat  und 200 Jahre Verfassungsstaat Bayern“ im Rahmen von „Wir feiern Bayern“ gefunden hat. „Und diese Einweihung heute ist sogar die erste Aktion in Unterfranken !“, freute sich Leitender Baudirektor Robert Bromma vom Würzburger Amt für Ländliche Entwicklung, der in seinem Grußwort auf die Stärke und Bedeutung des ländlichen Raumes hinwies und dabei feststellte: „Bayern ist vielfältig und lebenswert – sowohl in Berchtesgaden wie auch in Geckenau !“. Was die vielen Besengauer, die zu Fuß, per Drahtesel oder auch im bequemen Auto zur Wehranlage gekommen waren,  natürlich gerne vernahmen. Er erinnerte auch daran, dass nun fast fünf Jahre vergangen sind, seitdem man das Projekt ins Rollen gebracht hatte. Die Umsetzung und Durchführung sei angesichts der anfänglichen umfangreichen Diskussionen im Gemeinderat und dem problembehafteten Bau recht „steinig“ gewesen. Nun stehe man aber vor einem letztlich gelungenen Werk, das zusammen mit der ebenfalls finanziell geförderten  Wiederinbetriebnahme des historischen Mühlrades an der „Dickasmühle“ nicht nur das Ortsbild aufwerte, sondern auch die Biodiversität fördere. Nach Abschluss der Maßnahme konnte er nun den Förderbescheid an Bürgermeisterin Anja Seufert überreichen, die die Zusage über 61.300 € mit einem breiten Lachen im Gesicht voller Freude entgegennahm. Damit sind etwa die Hälfte der Kosten gedeckt und die Gemeindefinanzen entlastet. Auch das Ortsoberhaupt zeigte sich „nach all den Turbulenzen um diese Fischaufstiegsanlage“  – zwischenzeitlich für sie das „Unwort des Jahres 2017“ – und deren Schäden nach dem Winter 2016/17 erleichtert. „Das Ergebnis kann sich sehen lassen !“ Es sei ein sehr schöner, idyllischer Platz, ja sogar ein Wasserspielplatz für Kinder entstanden, der zum Verweilen einlade. Man werde noch eine Sitzgruppe aufstellen, kündigte das Ortsoberhaupt an. Ihr Dank galt allen Mitwirkenden, der bauausführenden Fa. Julian Lörzel, Dr. Wolfgang Silkenat als Vertreter des Fischereirechts vom Bezirk Unterfranken sowie Erich und Udo Förster von der Hegefischgenossenschaft Els. Als „großen Schritt nach vorne im Rahmen der Dorfentwicklung“ bezeichnete stv. Landrat Peter Suckfüll das Werk. Es bringe Mensch und Natur zusammen und passe damit wunderbar zur Philosophie des Biosphärenreservats. Die Schaffung gleichwertiger Lebens-, Wohn- und Arbeitsverhältnisse wäre für den hiesigen ländlichen Raum von großer Bedeutung. Wie die Gemeinde Bastheim mit der Fischtreppe so beteilige sich auch der Landkreis am bayerischen Doppeljubiläum. So präsentiere sich der Landkreis am  Freitag, 22. Juni, mit einem „Tag der offenen Tür des Landratsamtes“ , rührte das stv. Landkreisoberhaupt schon einmal die Werbetrommel. Den wasserwirtschaftlichen Hintergrund der „Fischtreppe“ beleuchtete Baurat Simon Mengen in seinem Grußwort. Im Jahr 2000 habe die EU die europäische Wasserrahmenrichtlinie mit dem Ziel verabschiedet, alle Gewässer in einen guten ökologischen Zustand zu bringen. Im Elsbach besteht noch Handlungsbedarf hinsichtlich der Lebensqualität der Fische, die durch Bach- und Flussbegradigungen, Schadstoffeinträgen und auch Wehre beeinträchtigt werde. Diese Eingriffe des Menschen könnten durch den Bau von Fischaufstiegshilfen gelindert werden. Allerdings vergaß er nicht zu erwähnen, dass bachabwärts in der Ortsmitte von Geckenau ein weiteres Hindernis auf die Fische wartet. Dipl. Ing. (FH) Robert Zehe vom mit der Planung beauftragten, gleichnamigen Ingenieurbüro dankte in seiner Ansprache für das Vertrauen und wünschte viel Freude mit der Anlage. Gottes Segen erbat Diakon Hans-Günther Zimmermann, der an Wasser als Ursymbol für die Lebenskraft erinnerte  und gemeinsam mit Ilse Menninger verschiedene Bibelstellen zum Thema „Wasser“ zitierte.  Er zeigte sich vom gelungenen Werk begeistert, mit der die Natur erhalten werde. Er bat um globales Denken und um sorgsamen Umgang mit der Schöpfung . Dabei forderte er dazu auf, gerne auch einmal Andersdenkende zu sein, denn „wer an die Quelle gelangen will, muss gegen die Strömung schwimmen !“ Sichtlich stolz zeigte sich auch der Geckenauer Ortsbeauftragte Wolfgang Grom, der das Projekt als Bereicherung für das gesamte Dorf bezeichnete. Für einen bunten Farbtupfer im Verlauf der Einweihungsfeier sorgte der Bastheimer Kindergarten. Unter der Regie von Kindergartenleiterin Elfi Schmalen und ihren Betreuerinnen sangen die kids fröhliche „Wasserlieder“. Am Feuerwehrheim in Geckenau wurde nach dem offiziellen Teil dann bei Bratwurst und kühlen Getränken kräftig weitergefeiert.

Diakon Hans-Günther Zimmermann segnete das sanierte Wehr und die neue Fischtreppe.

Eine strahlende Bürgermeisterin Anja Seufert nahm den Förderbescheid des Amtes für Ländliche Entwicklung aus der Hand von Ltd. BD Robert Bromma entgegen.

Die Kindergartenkinder umrahmten mit fröhlichen „Wasserliedern“ die Feierstunde.